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Leseprobe: Der Schlüssel zur Hundegesundheit

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Das neueste Buch von Thomas Backhaus Tierarzt zum Vorzugspreis von 19,80 Euro (bis 30.09.2010) Jetzt bestellen! Regulär 24,90 Euro
Der Schlüssel zur Hundegesundheit
Die 5-E-Nahrungs-Strategie
Tierarzt Thomas Backhaus
Vita
Der Autor ist im Hoch-Schwarzwald aufgewachsen; die Pflege von Bussarden, Hasen, Schildkröten, Meerschweinchen, Schlangen und Hund war sein Hobby. Der Geruch des Schnees, das Geräusch des Wassers und der Anblick der Bäume brannten frühzeitig die bestimmenden Koordinaten seines ganzen Lebens. Er war Schüler des Jesuiten-Kollegs St. Blasien. Nach anfänglichem Studium der Betriebswirtschaft in Mannheim (Vordiplom) besuchte er die Tiermedizinische Hochschule Hannover bis zur Approbation. Die folgende erste berufliche Tätigkeit im ganzheitlichen Nutztiersegment absolvierte er in der bekannten ganzheitlichen Praxis des Dr. Mettler / Saarland. Parallel hierzu legte der Autor die staatliche Prüfung zum Human-Heilpraktiker ab. Danach praktizierte er 15 Jahre in eigener Kleintierklinik in Trier, bevor er sie 1990 mit dem Neubau in Longuich vergrößerte und modernisierte. Zur Darstellung seiner von ihm entwickelten 5-E-Lehre ebenso wie der mit ihm gestalteten Laser-Chirurgie-Therapie wie der 5-E-Ernährungsstrategie veranstaltet der Autor Seminare in mehreren Ländern. Bekanntheit erlangte er zudem durch zahlreiche Veröffentlichungen und durch Mitarbeit bei Film- und Fernsehproduktionen.
© Copyright Thomas Backhaus, D-Longuich Alle Rechte beim Autor; jede Verwertung des Gedankengutes außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist strafbar. Dies gilt insbesondere für Übersetzung, Kopie, Nachdruck, Mikroverfilmung oder vergleichbare Verfahren sowie für die Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen.
Holisticvet-Verlag Im Paesch 7 D-54340 Longuich ISBN 978-3-941589-02-5
Inhaltsverzeichnis
III
Inhalt
Vorgeplänkel
Der Grund meines Buches ......................................................................................................2 Die Geschichte von den Hunden „Glück gehabt“ und „Pech gehabt“ ................................3
Mein 5-E-System
I. Grundlagen: das Energie-System des Hundes ..................................................................6 01. Die konstitutionelle Energie des Hundes .........................................................................6 02. Der organische Energiekreislauf des Hundes..................................................................7 03. Das Nahrungs-Qi: .............................................................................................................8 04. Das kosmische Qi .. ...........................................................................................................9 05. Das Abwehr-Qi:.................................................................................................................9 06. Die erste Energieebene = Organe ....................................................................................9 07. Zweite Energieebene = Organ-Feld ...............................................................................11 08. Dritte Energieebene = Energie-Linie (Meridian) .........................................................12 09. Vierte Energieebene = Energie-Straße ...........................................................................12 10. Fünfte Energieebene = Resonanz-Schicht......................................................................13 11. Temporäre Energiezusammenhänge ..............................................................................14 12. Energetische Besonderheiten: .........................................................................................16 13. „Meine“ fünf Elemente (5 E) ..........................................................................................16 a. Das Element „Wasser“...............................................................................................16 b. Das Element „Pflanze“ ..............................................................................................17 e. Das Element „Luft“....................................................................................................18 14. die Körperöffnungen........................................................................................................18 a. Die Ohren .................................................................................................................18 b. Die Augen ..................................................................................................................20 c. Die Nase .. ..................................................................................................................20 d. Das Präputium ..........................................................................................................21 e. Die Vulva ...................................................................................................................21 g. Die Lefzen ... ..............................................................................................................23 h. Die Zähne und das Zahnfleisch ...............................................................................23 i. Die Haut ....................................................................................................................24 j. Die Haare...................................................................................................................25 k. Der Geruch ................................................................................................................26 l. Die Krallen ................................................................................................................26 m. Die Ballen ..................................................................................................................28 Exkurs „Die Bewegung“ .......................................................................................................28 ... des jungen Hundes ......................................................................................................29 ... des kranken Hundes ...................................................................................................30 ... eines dicken Hundes ....................................................................................................31 ... eines alten Hundes ......................................................................................................31 Exkurs: Die drei Bewegungstypen des Hundes .................................................................32 n. Die Muskulatur .........................................................................................................32 o. Das Knochensystem .................................................................................................33
IV
Inhaltsverzeichnis
p. Die Gelenke ...............................................................................................................34 Exkurs: zum Begriff „Arthrose“............................................................................................35 q. Die Sehnen .................................................................................................................37 r. Der Knorpel................................................................................................................37 s. Das Bindegewebe .......................................................................................................38 t. Die einzelne Zelle .......................................................................................................39 v. Die Hormon-Systeme .................................................................................................40 Exkurs: männlicher Hund ....................................................................................................41 Exkurs: weiblicher Hund ......................................................................................................42 Exkurs: die Fruchtbarkeit .....................................................................................................44 w. Herz, Kreislauf und Atmung .....................................................................................45 Das Herz ....................................................................................................................45 Die Lunge ..................................................................................................................46 Die Blutgefäße ...........................................................................................................46 Das Blut .....................................................................................................................47 x. Die inneren Organe ..................................................................................................48 Die Leber ...................................................................................................................48 Die Niere....................................................................................................................48 Die Milz......................................................................................................................49 y. Die Sinnesorgane .......................................................................................................49 Das Ohr......................................................................................................................50 Die Nase ....................................................................................................................50 z. Das Immunsystem .....................................................................................................50 II. Erkennung der Energie des Hundes durch Sie selbst ....................................................53 1. Hören .................................................................................................................................53 2. Beschauen ..........................................................................................................................53 3. Beriechen............................................................................................................................54 4. Denken .. ............................................................................................................................54 5. Die Allgemeinuntersuchung..............................................................................................54 6. Das Abhören ......................................................................................................................55 7. Das Anschauen ..................................................................................................................55 8. Das Befühlen......................................................................................................................57 9. Energy -Feeling by Hand Scanning .................................................................................58 III. Wie beeinflussen Sie selbst die Energie ? ... ..................................................................60 01. ... durch die Nahrung ......................................................................................................60 Exkurs: Entstehung von Krankheiten ............................................................................63 Exkurs: Vermeidung, Regulation und Therapie von Krankheiten ...............................64 Exkurs: Die 23 Fallen der Hunde-Ernährung ...............................................................66 Exkurs: „Die Bedeutung der Mikroorganismen im Darmsystem des Hundes – von der Wiege bis ins Grab“ ............................................................................72 02. ... durch die Ernährungs-Strategien ...............................................................................80 Rohstoffe ..........................................................................................................................82 Fette..................................................................................................................................82 Eiweiße.............................................................................................................................82
Inhaltsverzeichnis
Kohlehydrate....................................................................................................................83 Vitamine ...........................................................................................................................84 Mineralstoffe ...................................................................................................................85 Rohfaser (unverdaubare Bestandteile)...........................................................................85 Vorverdaute Cellulose......................................................................................................85 Wasser .. ...........................................................................................................................86 Zusatzstoffe .....................................................................................................................87 Planung für die Fütterungsstrategie ...............................................................................90 Dosenfutter ......................................................................................................................90 Flockenfutter....................................................................................................................91 selbstgemachtes Futter ...................................................................................................91 5-E-Konzept für selbstgemachte Hunde-Nahrung ........................................................91 Vegetarische Ernährung;.................................................................................................94 „Rings“..............................................................................................................................94 Kroketten-Futter .............................................................................................................94 Press-Nahrung ... .............................................................................................................96 Mischungen......................................................................................................................97 Leckerlies / Kauartikel.....................................................................................................97 Erziehungshilfen ..............................................................................................................98 Auswahl der geeigneten Futtersorten.............................................................................99 5-E-Hunde-Ernährungs-Konzepte ...............................................................................100 5-E-Ernährung des jungen Hundes..............................................................................100 Darmaktivierungskur für den Hund / 5-E-Konzept..............................................104 5-E-Ernährung des älteren Hundes..............................................................................109 5-E-Ernährung des etwas zu dicken Hundes /5-E-Konzept .......................................110 5-E-Ernährung des zu dünnen Hundes........................................................................112 5-E-Entschlackung von Magen und Darm über Kroketten .......................................114 5-E-Ernährung ... falls Sie eine Magendrehung vermeiden wollen ............................116 5-E-Ernährung nach Magendrehung ..........................................................................119 5-E-Konzepte für den Hund gegen Kot-und Dreck-Fressen......................................119 5-E-Ernährungs-Konzepte für kranke Hunde.............................................................122 5-E-Ernährungs-Konzepte für den Sporthund ...........................................................130 5-E-Ernährung der trächtigen / laktierenden Hündin.................................................132 Umstellung der Ernährung auf 5-E-Pressfutter über Curatorium-Kroketten ..........134 Umstellung von Frischfleisch auf 5-E-Nahrung ..........................................................137 03. ... durch die Nahrungsergänzung .................................................................................137 Planung für den Einsatz von 5-E-Nahrungsergänzern: .............................................138 Einsatzgebiete der 5-E-Nahrungsergänzung ...............................................................138 Die 5-E-Nahrungsergänzer...........................................................................................155 04. ... durch die 5-E-Pflege .................................................................................................158 IV. 5-E-Vorsorgekonzepte...................................................................................................160 Exkurs: „Krankheitskarrieren des Hundes, wehret den Anfängen!“ ...............................161 Impfungen ............................................................................................................................165 Parasiten...............................................................................................................................167
V
VI
Inhaltsverzeichnis
Würmer ...............................................................................................................................170 Zum Verhalten des Hundes ..........................................................................................171 Zu den Ausscheidungen ...............................................................................................173 Zur Haltung des Hundes...............................................................................................173 Zum jungen Hund .........................................................................................................176 Die Geburt ....................................................................................................................176 Erwerb von Hundewelpen ...........................................................................................178 … zu den Vorsorgeuntersuchungen..............................................................................180 … zur tiermedizinischen Behandlung...........................................................................181
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Das 5-E-System 5-
Definition:
Wir geben dem Hund Energie Ziel: die dynamische Gesundheit und ein langes Leben
I. Grundlagen: das Energie-System des Hundes
01. Die konstitutionelle Energie des Hundes
– „Panta rei“ heißt auf altgriechisch „alles bewegt sich“. Die Griechen haben diesen Grundsatz schon vor Tausenden von Jahren erkannt. In allen biologischen Systemen trifft er zu, also auch in Bezug auf den Organismus Ihres Hundes. – Alles im und am Körper bewegt sich. – Alles bewegt sich gegen Widerstand. – Alles bewegt sich in wellenförmig-geschichteter und in möglichst chaotisch miteinander vernetzter Kommunikation (Lichtfaktor; siehe „Bluttrocknungsmuster“). – Alles Lebendige strebt im Prinzip nach Vervollkommnung. – Die allergrößten Anteile des Körpers bestehen aus freiem Raum, die geringsten aus Materie; nicht das Sichtbare bestimmt die Geschicke, sondern die Organisation des Unsichtbaren. – Es geht keine Energie verloren, organische System-Kreisläufe sind regenerativ und in einen universellen Gesamt-Komplex eingebunden. – Krankheiten erkennen wir an den einzelnen Organen (Hardware), sie entstehen aber durch Fehler in der Organisation (Software). Der Körper ist ein Netzwerk einzelner Energiesysteme, die ebenfalls diesem Gesetz unterliegen. Jedes System in Bewegung benötigt Energie; diese erhält es von außen (Nahrung, Wasser, Luft, Licht .... ), transformiert sie (Verdauung, Atmung, Tätigkeit der inneren Organe) und erzeugt dann sämtliche Arten von Folge-Energien. Diese werden dann vom gesamten Stoffwechsel- und Energie-Apparat des Körpers verbraucht, was aber wiederum ebenso Dynamik produziert. Reststoffe werden über Darm, Lunge, Haut und Blase ausgeschieden. Note: Leben ist Bewegung, Krankheit ist Blockade, Stagnation führt zur Degeneration Jedes Organ und alle Körper-Systeme sind im Ab- und Aufbau. Abgestorbene Zellen werden verarbeitet und abtransportiert, neue werden dafür aufgebaut. Zum Beispiel werden alle Zellen der Leber innerhalb einer bestimmten Zeitspanne vollständig erneuert. Jedes Organ ist in seiner Regenerationstendenz zu beschleunigen und auch zu verlangsamen. Sie können durch Denktätigkeit die vermehrte Neubildung von Hirnzellen anregen, die Regenerationstendenz der Darmzellen verbessert sich durch Aufnahme schwer verdaubarer, also Druck erzeugender Substanzen.
Das 5-E-System
Aber: Der Körper arbeitet gegen Widerstand. Falls ein Hund gezwungen ist, zwei Wochen absolut zu ruhen, gehen durch den verringerten Widerstand, gegen den das Herz pumpt (die Blutsäule des Körpers) mehrere Prozent an Herzmasse verloren. Durch ausschließliche Fütterung von leichtverdaubaren Kroketten oder gar Dose wird die Muskulatur des Magens und Darmes dünner, durch Mangel an Bewegung und Belastung der Welpen entwickelt sich die Knorpeldicke im Knie und Ellbogengelenk nicht ausreichend.
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02. der organische Energiekreislauf des Hundes
Ein Hundekörper verfügt über fünf verschieden hohe Energieebenen, ähnlich fünf übereinandergefügten Regalbrettern (von mir gewähltes bildhaftes Beispiel). In jeder Energieebene (oder Energie-Regal-Brett) gibt es jeweils noch drei Unter-Ebenen als energetische Unterteilungen (bildhaftes Beispiel „Energie -Fahrrad“). Die Bretter sind fest gefügt in einen Regalrahmen. Über diesen Rahmen haben sie Kontakt mit allen anderen, es gibt also kein exaktes Ende und auch keinen genauen Anfang. Beispiel für diesen Zusammenhang ist der Dickdarm-Meridian: Er endet außen auf dem äußeren Nasenflügel (Ebene 3) — im Nasenloch (also gerade mal um die Ecke) endet die Energiestraße „Dickdarm -Darm -Niere -Lunge -obere Atemwege“ (Ebene 4). Dieses Energie-Regal unterliegt folgenden Grundsätzen: 1. Je mehr materiell definierbar, um so weniger weit gerichtet ist sein Kräftefeld und um so konzentrierter ist seine Energie-Aura. Materie wird repräsentiert durch die Elemente „Erde“ und „Pflanze“. 2. Es entsteht um so mehr Energie, je mehr Einzelsysteme miteinander vernetzt sind. Dies hebt den Begriff „Synergie“ immer mehr als bedeutenden Erfolgsfaktor hervor (wie auch in der Wirtschaft oder Politik). Die größte Vernetzung von Einzelsystemen finden wir im Gehirn (ca. 60-70 Milliarden miteinander vernetzte Nervenzellen beim Menschen, die zweitgrößte allerdings im enteralen = Darm-Nervensystem). Die Vernetzung wird dargestellt durch das Element „Licht“. 3. Die Energie in allen Systemen bewegt sich; sie bewegt sich in der optimierten Geschwindigkeit, sie bewegt sich in einer bestimmten Richtung, sie ergänzt sich mit sämtlichen anderen Energie-Bewegungen. Falls diese energetischen Faktoren (nämlich Stärke, Richtung und Geschwindigkeit) für einen bestimmten Typ von Hund (nehmen wir mal eine siebenmonatige Dogge) sämtliche definierten Kriterien erfüllen, dann ist der Hund gesund. Die wellenförmige Ausbreitung der Energie wird dargestellt im Element „Wasser“. 4. Die energetische Gesamt-Organisation und -Information wird bestimmt über seine Verbindung zum „kosmischen „Qi“, Darstellung erfolgt über das Element „Luft“. Den Regalrahmen bildet die konstitutionelle Energie („Qi“, siehe 01. Die konstitutionelle Energie des Hundes): Damit sind (bildhaft) Überbegriffe für generelle Energiearten gemeint. Das Ursprungs-Qi wird bei der Geburt mit auf die Welt gebracht (vererbt), gespeichert im Nierensystem.
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Das 5-E-System
Die 5 Energie-Ebenen… Schema
Die 5 Energie-Ebenen… Beispiel Bücherregal
Die 5 Energie-Ebenen … im Bluttrockungsmuster
Die Energiebildung findet statt auf den inneren, ersten zwei Ebenen, der Organ-Ebene (1) und den Organ-Feldern (2), sie wird weitergeleitet und verteilt über die Meridiane (3) und Energiestrassen (4), bevor sie sich in die Resonanzschicht (5) verteilt.
03. Das Nahrungs-Qi
Der Magen nimmt Nahrung auf, verarbeitet sie und führt die Energie dem Körper zu (das ist das klare Qi). Das trübe Qi führt er zum Darm zwecks Entgiftung. Die Milz wandelt die aufgenommene Energie für den Stoffwechsel um, verschickt Steuerungsimpulse an die inneren Organe. Es arbeitet wie eine Art Schaltzentrale für die Zusammenarbeit der Organe. Die Milz gibt ihr klares Nahrungs-Qi als Energie zur Lunge und zum Herzen weiter; das trübe gibt sie zur Leber und Niere zwecks Ausscheidung. Magen und Milz stehen in enger energetischer Kooperation und sind die Haupt-Energiebildner des Körpers.
Das 5-E-System
04. Das kosmische Qi …
… kommuniziert über die 5 Elemente mit dem „organischen Qi“. Insbesondere die Lunge nimmt dieses „Qi“ aus der Luft durch die Atmung über die oberen Atemwege auf und gibt sie weiter an das Nierensystem, das daraus das „Sammel-Qi“ bildet; dies nährt Herz und Lunge; kontrolliert Atmung, Blut, Blutgefäße; kontrolliert Sprache und Stimme; fördert die Extremitäten. Das Herz wandelt das „Qi“ zum „Blut-Qi“ um; es regelt zusammen mit der Lunge (und dadurch gemeinsam mit Niere und Darm, weil der Darm der Vater der Niere ist und die Niere das Qi der Lunge entgegennimmt und für den Körper aufbereitet) auch die Struktur des Blutes, nämlich den Blutdruck, den pH-Wert und die Viskosität (= Fließeigenschaften). Z. B. wird bei etlichen Stoffwechsel-Autoimmunerkrankungen (die Haut gehört zum Stoffwechsel) das Blut zu dick, d. h., der Körper kann die feinkapillare Durchblutung nicht mehr aufrechterhalten, es kommt zur Blockade von Flächen, Regelkreisen oder Einzelorganen.
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05. Das Abwehr-Qi
Außerhalb der Energiemeridiane, unter der Haut an der Körperoberfläche (Bindegewebe, Fettgewebe), sitzt das Abwehr-Qi, das seine Energie beim Hund aus verschiedenen Quellen erhält; aus den primären Nahrungsverwertungs-Prozessen, aus dem Willen und dem Geist des Hundes, aus der Umgebungsenergie (Zuneigung des Besitzers, Strahlung, magnetische Felder) sowie aus der dynamischen Energie (= die Energie, die der Hund durch seine Bewegung innerhalb des energetischen Ebenen-Systems selbst erzeugt).
06. Die erste Energieebene = Organe
Die inneren Organe haben einen eigenen Energie-Kreislauf:
Förderung: Herz   (fördert)   Milz   Lunge   Niere   Leber   Herz
Kontrolle: Leber   (kontrolliert) Milz   Niere   Herz   Lunge   Leber
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Das 5-E-System
In der ersten Regal-Ebene befinden sich die Organe. Es dreht sich um Einzelorgane, beispielsweise um einen Knochen. Dieser hat ein eigenes dynamisches Magnetfeld. Wenn ein Knochen belastet wird, entsteht ein von außen messbares elektrisches Feld (piezoelektrischer Effekt).
Nennen wir diese Organe wie Knochen, Muskeln etc. „einfache Organe“, da sie ihre EnergieAufgabe in ihrer reinen Organfunktion ausüben (unterste von den drei Unter-Ebenen). Herz: Verteilung des Blutes; Kommunikation mit dem Herzbeutel, mit der Milz, Lunge und dem Magen. Innerhalb dieser Organ-Energie-Ebene haben einige Organe eine stärkere Energie-Funktion (mittlere Unterebene); diese sind neben dem Herzen z. B. Lunge, Darm und Leber. Lunge: Verarbeitung des kosmischen Qi für den Körper und Weitergabe an die Niere; Aktivierung des Abwehr-Qi; zellnahe Flüssigkeitsverarbeitung; Befeuchtung der Haut über den Fettstoffwechsel; Stressfaktor: Trauer. Darm: Größtes und aktivstes Entgiftungsorgan des Körpers; Träger des Immunsystems; Kommunikation mit der Haut. Stressfaktor: Radikalen- und Endotoxinbelastung Leber: Entgiftung, Blutbildung; Ernährung der Sehnen, des Hornes und der männlichen Geschlechtsorgane. Steht in einer harmonischen Energie-Achse zur Niere. Kommunikation mit dem Auge; Ausleitung über die Galle; Stressfaktor: Ärger
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Gordon Setter, linkes Röntgenbild am 01.10.2008, da war er gerade 1 Jahr alt; „kreuzlahm“ heißt, er konnte kaum noch laufen
Befund am 04.08.2009, also 10 Monate später; röntgenologisch nur Abflachung der knöchernen Zubildungen, jedoch (ohne Schmerzmittel) Beschwerdefreiheit
q. Die Sehnen Toxinfreie Nahrung und auch Ernährungsstrategien, die keine köpereigene Endotoxinbildung veranlassen, sind (da in dem Fall die Leber am wenigsten in Mitleidenschaft gezogen wird) die beste Vorsorge für straffe und belastungsfähige Sehnen (natürlich neben viel Bewegung und Training). Ist diese Vorsorge nicht gewährleistet, können schnell Durchtrittigkeit, Sehnenrisse, Bänderrisse (solange sie nicht durch einen eindeutigen Unfall begründbar sind, sondern sich als Resultat von Degenerationen ereignen) auftreten. Auch hier ist es falsch, darauf zu warten, dass der Hund einen Bandriss erleidet. Meiner Erfahrung nach sind mehr als 95 % aller Kreuzbandrisse degenerationsbedingt, sie wären also zu vermeiden gewesen. Die Lösung lautet also auch hier wieder: Auf die richtige Vorsorge kommt es an! Den Sehnenzustand können Sie überprüfen, indem Sie die Sehnen befühlen (besonders Achillessehne): Einfach mal den Hund im Stand anschauen, wie er auf den Gelenken und auf den Zehen steht. Dann auch im Trab beobachten, ob er elastisch und federnd läuft. Dynamische Nahrungsergänzer: holo-dyn, tissue-dyn, foie-dyn Note: Energieträger für die Sehnen ist das Lebersystem. r. Der Knorpel Die Knorpel zählen zu den wichtigsten und empfindlichsten Geweben des Hundes. Sie werden nicht durch Durchblutung aktiv ernährt, sondern durch Diffusion; und diese ist wiederum ab-
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Das 5-E-System
hängig von der Reinheit des Gewebswassers und durch Bewegung (d. h. durch den Wechsel von Be- und Entlastung) förderbar. Man nennt das Knorpelgewebe „bradytrophes Gewebe“, es handelt sich also um Gewebsformen, die im Körper schwierig ernährt werden können. Dazu gehören die Linse des Auges, die Zwischenwirbelscheiben (auch: Bandscheiben genannt), sämtliche Gelenkknorpel, Gefäßinnenwände, Herzklappen sowie Luftröhren- und BronchienWandknorpel. Die Ernährung der Knorpel geschieht durch Diffusion. Nährstoffe, die in der Umgebung des Knorpels in den Körperflüssigkeiten gelöst sind, werden durch einen Saugmechanismus wie bei einem Schwamm dem Knorpel zur Verfügung gestellt. Dadurch bedingt ist Knorpel ein sehr dynamisches, aber auch empfindliches System. Entstehen im extraknorpulären Gewebswasser Störungen in der Zusammensetzung, dann wird der Knorpel trocken und brüchig; er degeneriert, reißt ein und verliert an Geschmeidigkeit. Bradydtrophe Gewebe sind auf der einen Seite ein Wunderwerk der Biomechanik, wenn sie gesund sind, auf der anderen Seite aber ein sehr störanfälliges System, wenn der Organismus überlastet ist und die Regulationssysteme nicht harmonisch funktionieren. Dann wirkt Knorpel fast wie ein Fanginstrument für Ablagerungen mit den jeweilig resultierenden Degenerationserscheinungen. Voraussetzung für geschmeidiges und belastungsfähiges Knorpelgewebe ist demnach ein gesunder Stoffwechsel, ein intakter Darmapparat und die Aufnahme von wenig schlackenbildenden Stoffen und Toxinen durch die Nahrung. Da die meisten Tiere fehlernährt werden, ist Knorpelgewebe das System, das neben dem Bindegewebe am ehesten leidtragend ist und sich durch Erkrankungen unangenehm bemerkbar macht. Osteochondrosis dissecans, Gelenkschäden, Bandscheibenerkrankungen, Radikulitis, Gefäßverkalkung, Herzklappenveränderungen, Linsentrübungen, selbst Hornhauterkrankungen sind die Erkrankungen, die bei fehlerfreier Ernährung und intelligentem Animal-Management durchaus zu vermeiden sind. Auch erfolgreich zu behandeln sind sie durch die richtige Nahrungsergänzung, das Geraderichten der Regulationssysteme und die Entgiftung durch Naturheilverfahren und Bewegung. Einerseits können Sie dem Knorpel als System helfen, andererseits durch biodynamische Systemstrategien die Feinjustierung des betreffenden Erkrankungsortes vornehmen. Dynamische Nahrungsergänzer: holo-dyn, chondro-dyn, nephro-dyn Note: Der Knorpel deines Hundes braucht deine Intelligenz als Besitzer Auch dies ist wieder ein Kennzeichen des „Minimax-5-E-Prinzips“: mit minimalem Aufwand das Maximum für den Hund herausholen. Mit geringen Maßnahmen kann so mit großer Wahrscheinlichkeit verhindert werden, dass ein Hund eine frühzeitige Linsentrübung bekommt, dass bei einem Yorki ein Trachealkollaps entstehen kann und es dass bei meinem Dackel zu einem Bandscheibenvorfall kommt. s. Das Bindegewebe Wichtig für die Gesunderhaltung des Bindegewebes ist es, keine chemischen Antioxidantien (BHT, BHA, Ethoxiquin) zu füttern und beim Vitamin-Antioxidans nicht zuviel Vitamin E zu geben. Diese haben im Futter die Aufgabe, Fett zu konservieren, sollen sich also auch an das Fett binden. Sie lagern sich nach Aufnahme durch den Hund in dessen Binde- und Fettgewebe
Das 5-E-System
ab und tun dort das gleiche wie im Futter: Sie „beschützen“ das Fett und verhindern dadurch erfolgreich die Versuche der Gewichtsreduzierung durch den Besitzer. Zum Schutz bitte wenig anorganische Mineralien (Ablagerungen), keine Milch, Käse, Quark (diese verschleimen Gewebe und Leitbahnen) füttern, lieber hochwertige Fettsäuren, pflanzliche Vitamine, vom Körper verdaubare Mineralstoffe und Spurenelemente. Dynamische Nahrungsergänzer: titus-musculus-dyn, dyn-vital Note: Schutz des Bindegewebes durch den Stoffwechsel und das Darmsystem
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t. Die einzelne Zelle Die Körperzelle eines Hundes ist (ähnlich Knorpelgewebe) nicht direkt an die Blutversorgung angeschlossen, sondern liegt eingebettet in einer Art Bindegewebshöhle. Zu dieser Höhle kommen die Endverzweigungen der Blutgefäße, der Lymphbahnen und der Nerven des vegetativen Nervensystems (sie kommen aber nicht bis in die Höhle hinein, sondern enden vor dem Eingang). In dieser Region befindliche Nährstoffe müssen also über feingewebliche Vorgänge (ähnlich der Diffusion) erst einmal zu dem Insassen der Höhle, der Zelle, gebracht werden. Genau hier aber lagern sich auch durch den Körper selbst gebildete und von außen durch die Nahrung aufgenommene Gifte ab, behindern also die Zellversorgung mit Sauerstoff und Nahrung. Die Zelle selbst produziert natürlich auch Stoffwechselrestprodukte, die entsorgt werden müssen. Sie legt diese auch in der Höhlenumgebung ab. Diese sehr empfindliche Region muss also erstens von überflüssigen Ablagerungen und Giften freigehalten werden und zweitens muss das Gewebe (Bindegewebe) in immer wieder aktivierter Funktion sein. Dieses wiederum wird nur durch die Bewegung des Hundes gewährleistet werden. Falls dies nicht geschieht, gerät die Zelle in Sauerstoffknappheit und wird irritiert, was in den anaeroben Stoffwechsel mit der Folge der Übersäuerung einmündet. Sauerstoffverarmung, Toxin-Irritation und Übersäuerung bilden die Grundlage von Atheromen, Furunkeln, Geschwüren und Krebs. Dynamische Nahrungsergänzer: Lachs-Hanf-Öl, Traubenkernöl, dyn-vital, cor-dyn, immu-dyn
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Das 5-E-System
u. Die Wirbelsäule Die Wirbelsäule stellt die Verbindung zwischen Hinterhand und Vorhand her und muss daher stark belastbar sein. Energetisch wird sie geschützt durch den Blasenmeridian (also durch das Harnwegssystem). Dieser zieht beiderseits in je zwei Spuren durch den gesamten Rücken und zusätzlich durch das ganze energetische Netzwerk des Körpers und seiner Organe (an jedem Wirbelgelenk besteht eine Meridianverbindung zu einem inneren System). Beispiel: Die „Cauda Equina“ ist der Bereich der letzten Lendenwirbel zum Kreuzbein. Es gibt Hunderassen, die durch Zuchterfolge eine angeborene Schwäche des Blasen-Qis haben und bei denen die verhängnisvolle Verknüpfung von Darmschwäche und Nierenüberlastung eine sekundäre Schädigung des Wirbelsäulenapparates zur Folge habt. Interessanterweise ist die Verknüpfung zur Blase auf dem Blasenmeridian genau im Gebiet der Cauda Equina. So können wir uns also bildhaft erklären, warum es gerade bei diesen Hunden zur Verknöcherung und Einengung des Rückenmarkraumes exakt an dieser Stelle kommt.
Beim Beispiel wäre die Cauda Equina dort, wo der Pfeil „Blase“ hingeht. Gerade die Verknüpfungen der Wirbelsäule mit sämtlichen Systemen des Körpers zwingen uns zu der Erkenntnis der sinnvollen Vorsorgemaßnahmen: Ernährung, Haltung, Pflege. Zusätzlich zu empfehlen sind für die Wirbelsäule die routinemäßige Qigongkamm-Massagen, die Sie — einfach und effizient — selbst durchführen können. v. Die Hormon-Systeme Drüsen und Organe Nebenniere, Epithelkörperchen, Hypophyse, Bauchspeichel- und Schilddrüse sind sehr kleine und empfindliche Organe. Diese haben für einen Körper eine sehr wichtige Funktion: Sie dienen als Sendemasten von etlichen lebenswichtigen Regulationsbotschaften; sie regeln über die Botschaftsstoffe (Hormone) die gesamte Verdauung, den Stoffwechsel, den Kreislauf etc. So bedeutsam diese kleinen Organe für den Körper eines Lebewesens sind, so empfindlich reagieren auch auf sämtliche Fehler des Hundebesitzer sie: Morbus Cushing (Nebennierenrindenüberaktion), Morbus Addison (-unterfunktion), Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion etc. sind leider keine Seltenheit mehr. Wichtig für die Funktion von Drüsen ist, dass diese eigentlich immer nur Satelliten-Systeme großer Organe sind, also auch von deren Kraft abhängig sind.
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Das 5-E-System
Bitten Sie Ihren Tierarzt, dass er – so weit wie möglich – zur Behandlung der Erkrankungen Ihres Hundes effiziente und für den Hundeorganismus langfristig förderliche Naturheilverfahren eingesetzt. Sie sind der Chef Ihres Unternehmens „Hund“, Sie entscheiden, welchen Weg Sie für Ihren Hund gehen.